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VFB Hallbergmoos - FCN 4:4

Selten war die Aufstellung zu einem Spiel so detailliert geplant, wie bei dem Auswärtsspiel gegen Hallbergmoos.
Wie sich dabei herausstellen sollte, musste man hier erkennen, wie sich zum Beispiel Trainer der Bundesliga fühlen, wenn sich sehr kurzfristige Änderungen ergeben, die jegliche Planung obsolet waren.
In diesem Spiel fand exakt diese Problematik statt: Ein Tag vorher fiel leider ein Abwehrspieler verletzungsbedingt aus und während der Aufwärmphase zum Spiel wurde es leider einem unserer Stürmer schlecht und somit konnte dieser nicht eingesetzt werden.
Natürlich gingen alle noch davon aus, dass es trotzdem ein leichtes gegen Hallbergmoos sein sollte - sind diese doch noch komplett ohne Punkte in der aktuellen Rückrunde. Womit die Spieler nicht rechneten: Hallbergmoos fühlte sich natürlich bei der Begegnung mit diesem vermeintlich hochkarätigen Gegner herausgefordert und kämpfte um jede Möglichkeit. Dementsprechend konfrontiert konnten die Neufahrner zu Beginn nichts dagegen setzen und somit klingelte es innerhalb kürzester Zeit mehrmals im Neufahrner Kasten. Erst nach drei erhaltenen Gegentoren konnte der Spieler Robin dem etwas entgegensetzen und verkürzte auf 3:1
Das Spiel wurde immer dramatischer und sowohl Hallbergmoos als auch Neufahrn kämpfte weiterhin um zusätzliche Chancen. Hallbergmoos schaffte es dabei immer wieder, mit mehreren Spielern den Ballinhaber der Neufahrner zu blockieren und erhöhten auf 4:1
Leider waren die Neufahrner nicht nur paralysiert, sondern spielten in diesem Match mit zu vielen Einzelaktionen - jenseits von ihrer Leistung bei den bisher absolvierten Spielen, wie zum Beispiel im Merkur-Cup.
Justin konnte dann doch noch auf ein 4:2 verkürzen und die Geschwindigkeit des Spielablaufs schraubte sich erneut weiter nach oben. Ein regelrechtes hin und her spielte sich ab - Hallbergmoos wollte den Deckel drauf machen, Neufahrn wollte das Spiel noch drehen.
Fünf Minuten vor Schluss entschied sich der Neufahrner Trainer zu einem hoffentlich positiven taktischen Wechsel und stellte dem etwas blass wirkenden Argjent die Frage, ob es ihm einigermaßen gut geht. Er bejahte dies und somit wurde er die letzten paar Minuten eingewechselt. Hiervon herausgefordert und sicher auch ein wenig traurig, dass er nicht vorher in der Lage war, in diesem Spiel einzuschreiten, riss Argjent das Zepter an sich und konnte kurz vor Schluss auf 4:3 verkürzen.
Nun ergab sich während einer Ecke auch noch der glückliche Umstand, dass ein Hallbergmooser Spieler im eigenen Strafraum ein Handspiel verursachte, was dem durchweg sehr fairen Schiedsrichter keine andere Wahl ließ, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen.
Hierfür wurde vom Trainer Argjent als Schütze benannt und als letzte Aktion konnte dieser mit einem eiskalt geschossenen Elfer zumindest einen Punkt retten.
Alles in allem ein wahrer Krimi, mit einem Neufahrner Team, dass mehr auf ihre Qualitäten im gemeinsamen Kampf achten und niemals einen Gegner auf die leichte Schulter sollte.
Leider vom Ergebnis kein herausragendes Spiel - aber gleichzeitig die Erkenntnis, dass die Neufahrner bis zur letzten Sekunde in der Lage sind, Gas zu geben, um noch das Beste heraus zu holen.

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